Japan hat 4 Festivals in diesem Ratgeber, verteilt auf 3 Städte. Sie liegen im Mai, Juli, August und September, und an Festivaltagen reicht die Temperatur von 22°C bis 32°C, mit Nächten bis 12°C. Genau deshalb gibt es "das Festivaloutfit für Japan" nicht. Die Antwort ändert sich mit dem Monat und mit dem Gelände.
2 davon liegen in echter Hitze (28°C oder mehr), wo weite Naturfasern die Bedeckung schlagen und ein Hut mit Krempe mehr bringt als jedes Kleidungsstück. 1 hat eine hohe Regenwahrscheinlichkeit, womit wasserdichte Schuhe zur Pflicht statt zur Vorsichtsmaßnahme werden.
Der Boden zählt hier genauso viel wie der Himmel. Du findest Berghang, Arena und Straßen der Stadt, und damit stehen eingelaufene Sneaker oder ein flacher Stiefel bei den meisten dieser Veranstaltungen ganz oben. 2 von 4 haben Camping auf dem Gelände, also müssen Outfits tagelang in einer Tasche auf dem Boden überstehen.
Stilistisch tendiert das Publikum hier zu gorpcore, campingtauglich, kawaii und Technoschwarz. Summer Sonic ist mit rund 150.000 Besuchern das größte und gibt den Ton vor, auf den die kleineren reagieren. Nichts davon ist ein Dresscode. Es ist das, was du sehen wirst, und das ist nützlich zu wissen, egal ob du dich einfügen willst oder bewusst nicht.



