Was zieht man auf Positivus Festival an

Der praktische Ratgeber: Wetter, Untergrund, Schuhe, Taschenregeln und eine vollständige Packliste für 3 Tage in Riga.

Juli, 3 TageWann
22°C / 13°CTag / Nacht
StrandUntergrund
30.000Besucher

Was du auf Positivus Festival anziehst: in Riga sind es im Juli tagsüber 22°C und nachts 13°C, am Strand, bei mittlerer Regenwahrscheinlichkeit. Das heißt: eine dünne Basis und eine warme Schicht zum Mitnehmen, flache Sandalen zum Abspülen, dazu Sneaker für die Nachtbühnen, und eine Tasche, die klein genug für die Einlassregeln ist. Das Publikum tendiert zu indie, Strandmode und campingtauglich, also funktioniert alles, was den Tag übersteht.

Typisch tagsüber22°C
Typisch nachts13°C
Unterschied Tag und Nacht9°C
Regenwahrscheinlichkeitmittel
UntergrundSand oder Kies
SonneViel tagsüber, kein Schatten an den Hauptbühnen

Sand zusammen mit Sonnencreme ist der eigentliche Feind eines Strandoutfits. Alles mit grober Webung hält beides fest, also gewinnen glatte Stoffe und abspülbare Schuhe.

Alles Weitere folgt aus diesen Zahlen.

Was anziehen, Look für Look

Look 01

Desert Boho Mittelklasse

Der Look, auf dem Festivalmode aufgebaut ist: Häkelstoff, Wildleder und viel Haut.

Er spricht dieselbe Sprache wie das Line-up (boho und indie), du liest dich also als Teil des Publikums und nicht als Besucher. Sand- und salzfest, und das streicht die meisten Alternativen.

  • Tops und Crop-Topsgehäkelter Neckholder oder Bralette shoppen
  • Shorts und Röckehoch geschnittene abgeschnittene Jeans shoppen
  • Jacken und SchichtenWildlederfransen oder Kimono als Schicht shoppen
  • Stiefelcognacfarbene Stiefeletten oder Cowboystiefel shoppen
  • Hüte und CapsFilzhut mit breiter Krempe shoppen
  • Schmuckgestapelte Goldringe und geschichtete Ketten shoppen
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Look 02

Mermaidcore Mittelklasse

Perlmutt, Muscheln und für Sand gemacht.

Er spricht dieselbe Sprache wie das Line-up (Strandmode), du liest dich also als Teil des Publikums und nicht als Besucher. Sand- und salzfest, und das streicht die meisten Alternativen. Bei 22°C gehört hier eine echte Schicht darunter. Thermobasis, nicht nur eine Jacke.

  • Tops und Crop-TopsTop mit Muscheln oder Perlenkante shoppen
  • Shorts und Röckeschillernder Sarong oder Rock shoppen
  • Sandalenflache Riemchensandalen shoppen
  • SchmuckSchichten aus Perlen und Muscheln shoppen
  • Glitzer und BodyartPerlensteine im Gesicht shoppen
  • HaareGel für den Wet Look shoppen
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Look 03

All-White Investition

Die Uniform von Ibiza und der White Party: Leinen, Häkelstoff, kein einziger Print.

Er spricht dieselbe Sprache wie das Line-up (Strandmode), du liest dich also als Teil des Publikums und nicht als Besucher. Sand- und salzfest, und das streicht die meisten Alternativen.

  • Zweiteilerweißes Leinenset shoppen
  • Kleiderweißes Häkel- oder Cut-out-Kleid shoppen
  • SandalenLedersandalen shoppen
  • SonnenbrillenSonnenbrille mit skulpturaler Form shoppen
  • Schmuckgoldene Statementteile shoppen
  • TaschenRaffiatasche shoppen
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Look 04

Tropical Beach Günstig

Bikinitop, Sarong, null Sorgen wegen der Schuhe.

Er spricht dieselbe Sprache wie das Line-up (Strandmode), du liest dich also als Teil des Publikums und nicht als Besucher. Sand- und salzfest, und das streicht die meisten Alternativen. Bei 22°C gehört hier eine echte Schicht darunter. Thermobasis, nicht nur eine Jacke.

  • Tops und Crop-TopsBikini oder Triangeltop shoppen
  • Shorts und RöckeSarong oder Leinenshorts shoppen
  • Sandalenflache Sandalen oder Slides shoppen
  • Sonnenbrillenpolarisierte Sonnenbrille shoppen
  • TaschenMesh-Strandtasche shoppen
  • Makeupriffschonender LSF 50 shoppen
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Look 05

Camp Utility Mittelklasse

Gebaut für fünf Tage Zelt: Taschen, Schichten, und nichts, was in die Reinigung muss.

Er spricht dieselbe Sprache wie das Line-up (campingtauglich und indie), du liest dich also als Teil des Publikums und nicht als Besucher.

  • Shorts und RöckeCargohose mit echten Taschen shoppen
  • Tops und Crop-Topsfeuchtigkeitsableitendes Shirt shoppen
  • Jacken und Schichtenfaltbare Windjacke shoppen
  • Stiefeleingelaufene Stiefel shoppen
  • CampingStirnlampe und Powerbank shoppen
  • OhrstöpselOhrstöpsel und Schlafmaske shoppen
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Look 06

Jorts & Tank Günstig

Der maskuline Sommerstandard, der 34°C wirklich übersteht: Jorts, Tanktop, Cap.

Er spricht dieselbe Sprache wie das Line-up (indie), du liest dich also als Teil des Publikums und nicht als Besucher. Sand- und salzfest, und das streicht die meisten Alternativen. Bei 22°C gehört hier eine echte Schicht darunter. Thermobasis, nicht nur eine Jacke.

  • Shorts und RöckeJeans-Jorts shoppen
  • Tops und Crop-Topsgeripptes Tanktop oder offenes Hemd shoppen
  • SneakerCanvas- oder Retro-Laufschuhe shoppen
  • Hüte und CapsCap oder Bucket Hat shoppen
  • SonnenbrillenSportbrille shoppen
  • Ohrstöpselwiederverwendbare Ohrstöpsel shoppen
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Footwear

Die beste Wahl hier: Flache Sandalen oder abspülbare Slides, dazu Sneaker für die Nachtbühnen.

Lieber nicht: alles, was du nicht abspülen kannst, und geschlossene Schuhe, in denen du keinen Sand willst.

Auf einem Festival dieser Größe läufst du 15.000 bis 30.000 Schritte am Tag, und das 3 Tage hintereinander. Schuhwerk ist der einzige Teil eines Festivaloutfits, der dein Wochenende wirklich beenden kann. Also ist es die Stelle, an der sich Geld lohnt und an der du vorher einlaufen solltest. Nimm ein zweites, trockenes Paar für den Campingplatz mit. Um neun Uhr morgens nasse Stiefel anzuziehen ist der Klassiker unter den Fehlern.

Bag, glitter and gate rules

  • Taschengröße. Festivals dieser Größe begrenzen Taschen meist auf etwa A4 oder verlangen an den Hauptbühnen durchsichtige Taschen. Eine Bauchtasche plus eine kleine Umhängetasche kommt fast überall durch. Prüfe die offiziellen Regeln, bevor du etwas Größeres kaufst.
  • Ketten und Nieten. Lange Ketten, Spikes und schwere Metallaccessoires werden an manchen Einlässen abgewiesen. Wenn so ein Teil der Kern deines Looks ist, halte eine Alternative bereit.
  • Glitzer. Bei immer mehr Festivals nur biologisch abbaubar; auf einigen ist Plastikglitzer komplett verboten. Praktisch gesehen ist es außerdem das, was am schwersten aus einem Zelt herauskommt.
  • Camping. Was du an Tag eins trägst, liegt danach 3 Tage im Zelt. Packe nach Outfits, nicht nach Einzelteilen, und gib jedem Tag seinen eigenen Beutel.

The packing checklist

  • Zwei Oberteile pro Tag (eines geht kaputt)
  • Eine Schicht für die Nacht
  • Ohrstöpsel
  • Nachfüllbare Trinkflasche
  • Powerbank
  • Sonnencreme oder LSF-Stick
  • Feuchttücher
  • Eine Tasche mit Reißverschluss
  • Mikrofaserhandtuch
  • Badekleidung als Basisschicht
  • Stirnlampe
  • Zweites Paar trockene Schuhe
  • Müllsack für nasse Kleidung

Camping ändert die ganze Rechnung. Deine Outfits liegen 3 Tage in einer Tasche auf dem Boden, unter staubigen Bedingungen, ohne Bügeleisen, ohne Spiegel, mit einer Nacht bei 13°C. Drei Regeln von Leuten, die das jedes Jahr machen:

  1. Packe nach Sets, nicht nach Teilen. Ein Beutel pro Tag mit dem kompletten Outfit. Du ziehst dich im Dunkeln an.
  2. Schlafkleidung ist getrennt und heilig. Schlafe nie in dem, worin du getanzt hast. So fängt ein Zelt an zu riechen, und so wird dir um fünf Uhr kalt.
  3. Eine Jacke kann alles. Wähle die Schicht, die über jedes Outfit passt, und akzeptiere, dass sie auf jedem Foto ist.

What not to wear

  • Ein voll geschminktes Gesicht. Das rutscht. Wasserfeste Wimperntusche, eine getönte Sonnencreme und ein Fixierspray halten besser durch als eine komplette Foundation.
  • Deine gute Tasche. Bier, Matsch, jemand setzt sich drauf. Nimm die, um die es dir nicht leidtut, mit Reißverschluss.
  • Ein Outfit pro Tag, aufgehängt. Im Zelt bleibt nichts glatt. Rolle Sets zusammen und akzeptiere Falten als Teil des Looks.

FAQ

Fang beim Wetter an: tagsüber 22°C, nachts 13°C, mittlerer Regenwahrscheinlichkeit, am Strand. Das führt zu einer dünnen Basis und einer warmen Schicht zum Mitnehmen, dazu Schuhe, die du abspülen kannst. Stilistisch tendiert das Publikum zu indie, Strandmode und campingtauglich.

Nachts sind es typischerweise rund 13°C, also 9 Grad unter dem Tageswert. Die meisten kommen mit einer dünnen Schicht aus.

Flache Sandalen oder Slides für den Sand, dazu Sneaker für die Nachtbühnen. Rechne mit 15.000 bis 30.000 Schritten am Tag, plus dem Weg zum Campingplatz.

Keinen formellen Dresscode. Trag, was den Tag übersteht; das Publikum ist breit und niemand kontrolliert etwas.

Festivals dieser Größe begrenzen Taschen meist auf etwa A4, und an manchen Hauptbühnen muss die Tasche durchsichtig sein. Eine Bauchtasche plus eine kleine Umhängetasche mit Reißverschluss kommt fast überall durch. Prüfe immer die Regeln der aktuellen Ausgabe, die ändern sich von Jahr zu Jahr.

Packe pro Tag in verschlossenen Beuteln, halte Schlafkleidung getrennt und nimm eine Jacke mit, die über alles passt. Dazu eine Stirnlampe, ein zweites Paar trockene Schuhe und einen Müllsack für nasse Kleidung. Genau die drei Dinge, die zuerst vergessen werden.

Die verlässliche Formel hier ist ein T-Shirt, ein dünnes Hemd darüber und eingelaufene Sneaker, dazu eine Mütze und eine kleine Umhängetasche. Die vollständige Liste der Herrenoutfits steht unten.

Ja, aber bring biologisch abbaubaren Glitzer mit. Plastikglitzer ist auf immer mehr Festivals verboten und kaum aus einem Zelt, einem Auto oder deinen Haaren zu bekommen. Gesichtssteinchen sind die Alternative mit weniger Aufwand und halten Schweiß besser stand.

Positivus Festival findet normalerweise im Juli statt und dauert 3 Tage in Riga. Die genauen Termine gibt der Veranstalter jedes Jahr selbst bekannt, auf positivusfestival.com. Schau dort nach, bevor du etwas buchst.