Was du auf Bahidorá anziehst: in Jantetelco sind es im Februar tagsüber 30°C und nachts 13°C, im Wald, bei geringer Regenwahrscheinlichkeit. Das heißt: weite Naturfasern und echten Sonnenschutz, eingelaufene Stiefel oder feste Sneaker, und eine Tasche, die klein genug für die Einlassregeln ist. Das Publikum tendiert zu boho, nass werden eingeplant und tropisch, also ist ein komplettes Kostüm hier die Norm und nicht die Ausnahme.
Männer kleiden sich auf Bahidorá entlang von drei Entscheidungen: wie viel du ausziehen kannst, wenn es 30°C (86°F) wird, was du bei 13°C (55°F) wieder anziehst, und ob deine Schuhe 3 Tage wald aushalten.
Die bestimmenden Stile auf Bahidorá sind boho, nass werden eingeplant, tropisch und psytrance. Das ist die Bildsprache des Geländes, der Bühnen, des Merchs und der Publikumsfotos. Ein Outfit, das diese Sprache spricht, wirkt gewollt statt geliehen.
Das ist ein Kostümfestival, und damit dreht sich die Rechnung um: in normaler Kleidung aufzutauchen ist hier die auffällige Entscheidung. Plane ein vollständiges Kostüm statt drei halbherziger, und achte darauf, dass du acht Stunden darin laufen, tanzen und anstehen kannst.
Was die Leute wirklich tragen: so wenig Stoff wie das Gelände zulässt, in Naturfasern, mit einer Tasche, die man vergessen kann; jeden Tag dieselbe Jacke, weil sie im Zelt liegt und alles kann.