Was du auf Paaspop anziehst: in Schijndel sind es im April tagsüber 13°C und nachts 5°C, auf einer offenen Wiese, bei hoher Regenwahrscheinlichkeit. Das heißt: Thermoschichten unter einer auffälligen Außenschicht, wasserdichte Stiefel, und eine Tasche, die klein genug für die Einlassregeln ist. Das Publikum tendiert zu party, campingtauglich und alternative, also ist ein komplettes Kostüm hier die Norm und nicht die Ausnahme.
Damenoutfits auf Paaspop müssen über dieselben drei Hürden wie alle anderen. Tagsüber 13°C (55°F), nachts 5°C (41°F), offene wiese unter den Füßen, mit mehr Möglichkeiten, das zu lösen.
Die bestimmenden Stile auf Paaspop sind party, campingtauglich, alternative und Ganzkörperkostüm. Das ist die Bildsprache des Geländes, der Bühnen, des Merchs und der Publikumsfotos. Ein Outfit, das diese Sprache spricht, wirkt gewollt statt geliehen.
Das ist ein Kostümfestival, und damit dreht sich die Rechnung um: in normaler Kleidung aufzutauchen ist hier die auffällige Entscheidung. Plane ein vollständiges Kostüm statt drei halbherziger, und achte darauf, dass du acht Stunden darin laufen, tanzen und anstehen kannst.
Was die Leute wirklich tragen: eine richtige Jacke über dem Outfit, Thermowäsche darunter, und Stiefel mit Grip; ab Tag zwei Gummistiefel oder wasserdichte Schuhe bei fast allen; jeden Tag dieselbe Jacke, weil sie im Zelt liegt und alles kann.