Was du auf Wonderfruit anziehst: in Pattaya sind es im Dezember tagsüber 32°C und nachts 22°C, auf einer offenen Wiese, bei geringer Regenwahrscheinlichkeit. Das heißt: weite Naturfasern und echten Sonnenschutz, eingelaufene Stiefel oder feste Sneaker, und eine Tasche, die klein genug für die Einlassregeln ist. Das Publikum tendiert zu boho, Ganzkörperkostüm und psytrance, also ist ein komplettes Kostüm hier die Norm und nicht die Ausnahme.
Männer kleiden sich auf Wonderfruit entlang von drei Entscheidungen: wie viel du ausziehen kannst, wenn es 32°C (90°F) wird, was du bei 22°C (72°F) wieder anziehst, und ob deine Schuhe 4 Tage offene wiese aushalten.
Die bestimmenden Stile auf Wonderfruit sind boho, Ganzkörperkostüm, psytrance und campingtauglich. Das ist die Bildsprache des Geländes, der Bühnen, des Merchs und der Publikumsfotos. Ein Outfit, das diese Sprache spricht, wirkt gewollt statt geliehen.
Das ist ein Kostümfestival, und damit dreht sich die Rechnung um: in normaler Kleidung aufzutauchen ist hier die auffällige Entscheidung. Plane ein vollständiges Kostüm statt drei halbherziger, und achte darauf, dass du acht Stunden darin laufen, tanzen und anstehen kannst.
Was die Leute wirklich tragen: so wenig Stoff wie das Gelände zulässt, in Naturfasern, mit einer Tasche, die man vergessen kann; jeden Tag dieselbe Jacke, weil sie im Zelt liegt und alles kann.